Laut einem Bericht von Chip-Online über Kundenbindung scheint sich der Service für Kunden, welche in Shops einkaufen, stetig zu optimieren. Im Web 2.0 schließen sich dem Bericht zufolge immer mehr Shopbetreiber dem Social Shopping genauer Social Commerce an. Der Sinn dahinter ist selbstverständlich, dass sich neue Kunden für den Shop interessieren und auch dort einkaufen, weil sie Produktrezensionen gelesen haben. Eigentlich stammt dieses System aus Amerika. In Sachen Vermarktung haben die US-Amerikaner eh die Nase ganz weit vorn, wie ich finde. Ob sich das Vermarktungssystem weit weg von Amerika richtig durchsetzen kann, steht aber anscheinend noch in den Sternen.
Der Artikel, auf welchen ich " unter" gestoßen bin, war aus dem Jahr 2008. Wenn ich überlege, dass einige Jahre nach veröffentlichen des Berichtes vorüber sind, komme ich zu der Vorstellung, dass sich Social Shopping nur äußerst gemächlich durchsetzt, was bedauerlich ist. Ich kann euch keine genaue Zahl an Kaufhäusern angeben, bei welchen ihr auf deren Internetseite eine Kaufberatung angeboten bekommt. Wieviele Websites eine Kaufberatung anbieten, kann ich mit Sicherheit nicht sagen, trotzdem meine ich, dass es nicht viele sind. Nehmen wir einmal als Musterbeispiel Mascara. Kennt Ihr Möglichkeiten, wo Ihr sowohl eine Beratung bekommt, als auch die Option, dieses Produkt zu erwerben? Hier finden Sie detailliertere über Kaufberatung.
Einige Blogs, Meinungsportale wie Ciao und Yopi sowie Youtube fallen mir da ein, ansonsten nichts weiter. An und für sich ist das traurig, denn für eine gute Rezension zu einem Produkt, wäre sicherlich jeder dankbar, oder sehe ich das falsch? Die an dieser Stelle erwähnten Anlaufstellen für eine Kaufberatung zu Mascara sind ja keineswegs schlecht, aber auf irgendeine Weise meine ich, dass sie weit entfernt von dem sind, was eigentlich mit Social Shopping gemeint ist. Social Shoppingplattformen sind meiner Meinung nach eine Marktlücke. Für Verkäufer liegt hier die Gunst der Stunde, wenn es um die Produktvermarktung geht.